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Saison 2009/2010 |
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11.09.2009 |
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Ampfing vor
schwerer
Auswärtshürde |
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Samstag 17 Uhr
beim
Tabellenzweiten
FC Gerolfing |
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Vor einer ganz schweren Auswärtshürde steht der
TSV Ampfing an diesem Wochenende. Und das gleich in doppelter
Hinsicht: zum einen steht am Samstag die
weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm, zum anderen wartet
auf die Schweppermänner mit dem FC Gerolfing die "Mannschaft der
Stunde" in der Bezirksoberliga. Anstoß auf der FC-Sportanlage
ist um 17 Uhr. Die Fußballabteilung setzt zu diesem Spiel wieder
einen Mannschaftsbus ihres Sponsors Ludwig Schandl ein. Abfahrt
am Isenstadion ist um 13 Uhr, für Fans besteht, in begrenzter
Anzahl, kostenlose Mitfahrgelegenheit. |
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Unterschiedlicher könnten die
Voraussetzungen vor dem morgigen Duell der beiden Aufsteiger
nicht sein. Auf der einen Seite die Hausherren, die mit
sechzehn Punkten aus den ersten sieben Spielen auf dem
zweiten Tabellenplatz stehen und vor Selbstvertrauen nur
so strotzen. Auf der anderen Seite die Gäste, die mit
gerade einmal fünf Zählern derzeit auf einem
Abstiegsplatz rangieren. „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Gerolfing,
was aber nicht heißen soll, dass wir dort chancenlos
sind“, gibt sich Harry Gruber trotz der nach wie vor
angespannten Personalsituation kämpferisch. „Jammern
hilft uns jetzt auch nicht weiter! Wir müssen mit der
Situation umgehen, wie sie ist, und das Beste daraus
machen“, entgegnet Ampfings Co-Trainer allen Pessimisten
in den eigenen Reihen. Dabei müssen die Schweppermänner
ausgerechnet vor der Partie bei der torhungrigsten Elf
der Liga ihre im Heimspiel gegen Feldmoching noch so
sattelfeste Abwehr erneut umbauen. Andreas Zeiller, der
auf der Rechtsverteidigerposition eine starke Partie
ablieferte, muss aufgrund einer schmerzhaften
Oberschenkelprellung passen und kann daher morgen nicht
auflaufen. Wie der Ausfall der "Leihgabe" aus der
U23-Mannschaft kompensiert werden soll, konnte Harry
Gruber beim Abschlusstraining am Donnerstagabend aber
noch nicht sagen. Florian Losbichler ist zwar
mittlerweile wieder ins Mannschaftstraining
eingestiegen, ob es für Ampfings etatmäßigen
Rechtsverteidiger aber nach seiner langen
Verletzungspause schon für einen Einsatz von Beginn an
reicht, darf dennoch bezweifelt werden. „Losbichler ist
die eine Option, die andere ist, dass wir wieder auf
Dreierkette umstellen“, wollte sich Gruber, was diese
Frage betrifft, aber noch nicht in die Karten schauen
lassen. Weitaus größere Sorgen bereitet den Ampfinger
Verantwortlichen aber die Angriffsformation für das
morgige Spiel. Zwar ist Özgür Kart nach seiner
abgelaufenen Rotsperre erstmals wieder spielberechtigt,
dennoch steht hinter dem Einsatz des Neuzuganges aus
Kasimpasaspor ein dickes Fragezeichen. Der Torjäger
musste das Training am Dienstag abbrechen und konnte
auch am Donnerstag nur eine leichte Laufeinheit
absolvieren. Nicht viel besser sieht es auch bei seinem
Sturmpartner Max Ultsch aus. Der 21-jährige
Ex-Burghausener ist durch seine anhaltenden Knieprobleme
nach wie vor stark gehandicapt und konnte daher auch
diese Woche nur
eingeschränkt trainieren. |
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Während die Schweppermänner nach dem
Aufstieg nur schwer in Tritt kommen, ist der FC
Gerolfing scheinbar mühelos in Oberbayerns höchster
Spielklasse angekommen. Fünf Siege, eine Unentschieden
und nur eine Niederlage: die Bilanz des Klubs aus dem im
Nordwesten gelegenen Stadtteils von Ingolstadt kann sich
mehr als sehen lassen. Mit 21 Toren hat die Elf von
Spielertrainer Manfred Kroll bislang die meisten Treffer
der Liga erzielt, auch der höchste Sieg in dieser Saison
geht auf das Konto des FGC. Im letzten Heimspiel vor
zwei Wochen schenkten sie dem SV Kirchanschöring gleich
sieben "Kisten" ein und untermauerten dabei
eindrucksvoll ihre Heimstärke. Das Korsett der
Mannschaft wird aus ehemaligen Spielern des FC
Ingolstadt gebildet. So gehörte Manfred Kroll zum Kader
der Audistädter, die in der Saison 2007/2008 den
Aufstieg in die zweite Liga schafften. "Star" der
Mannschaft ist jedoch Mario Chiaradia, der einst als das
größte Fußball Talent der Region galt. Bereits mit 16
Jahren wechselte er zum AS Rom, kehrte nach wenigen
Monaten aber zurück und wechselte ins Jugendinternat des
FC Bayern München. Sein Zimmergenosse damals war der
spätere Bayernprofi Sammy Kouffur. Als Jugendlicher trug er auch zwei Mal den
Adler auf der Brust, unter anderem im
Juniorenländerspiel gegen Frankreich mit den späteren
Welt- und Europameistern Thierry Henry und David
Trezeguet. Dass Mario Chiaradia nicht eine ähnliche
Weltkarriere machte wie seine beiden Gegenspieler von
damals lag nicht am mangelnden Talent, sondern am
Verletzungspech und an falschen Beratern. Zunächst
spielte er für die Amateure des FC Bayern in der
Regionalliga. Einen Dreijahresvertrag beim damaligen
italienischen Erstligisten AC Venedig schlug er auf
Anraten seines Beraters aus. So kehrte er über den
Regionalligisten SV Lohhof zurück in die Heimat zum MTV
Ingolstadt, für den er bis zur Fusion 2004 spielte.
Anschließend war er für die erste Mannschaft des FC
Ingolstadt 04 aktiv, bis ihn der damalige Trainer Jürgen
Press ausmusterte. Nach Stationen beim VfR Neuburg und
TSV Kösching wechselte er Anfang des Jahres zum FC Gerolfing. |
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