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Im letzten Heimspiel vor der Winterpause
empfängt der TSV Ampfing am Samstagnachmittag die FT Starnberg
09. Anstoß im Isenstadion ist bereits um 14:30 Uhr. Aus diesem
Anlass und als Dankeschön für die Unterstützung während der
gesamten Saison, spendiert die Fußballabteilung allen
Zuschauern, passend zur Jahreszeit, Glühwein und Lebkuchen. |
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Abschied nehmen heißt es morgen Nachmittag von
Matthias Manghofer, der ein letztes Mal bei den
Schweppermänner zwischen den Pfosten stehen wird.
Ampfings langjährige Nummer eins hängt seine
Torwarthandschuhe zum Ende des Jahres an den Nagel.
Manghofers Entscheidung steht schon seit längerem fest,
berufliche Gründe zwingen den 29-jährigen Schlußmann zu
diesem Schritt. „Matthias konnte aufgrund seiner
beruflichen Situation zuletzt nur noch sehr
eingeschränkt trainieren. Er hat uns bereits zu
Saisonbeginn signalisiert, dass im Winter Schluß ist“,
zeigt Michael Kostner daher Verständnis für die
Entscheidung seines Torhüters. Derzeit sei man noch auf
der Suche nach einem Ersatz, so Kostner weiter, Namen
möglicher Kandidaten wollte Ampfings Trainer zu diesem
Zeitpunkt allerdings noch keine nennen. In den beiden
Auswärtspartien in Unterföhring und Garching bekam
zuletzt Thomas Süßmeier den Vorzug vor Matthias
Manghofer, gegen Starnberg kehrt "Mange" aber noch ein
letztes Mal zurück ins Ampfinger Tor. „Matthias hat es sich
verdient, in einem würdigen Rahmen verabschiedet zu werden“,
begründet Kostner seine Entscheidung. „Darüber
hinaus wollen wir uns natürlich mit einem Heimsieg von
unseren Fans verabschieden“, gibt der frühere
Bundesligaprofi gleichzeitig die Marschroute für den letzten Auftritt der Schweppermänner
im Isenstadion vor. Kostner weiß aber auch,
dass die Aufgabe gegen die "Seelöwen" kein Selbstläufer
wird. „Die Starnberger sind bislang an ihren eigenen
Ansprüchen gescheitert und haben sich dabei weit unter Wert
verkauft. Die Mannschaft ist aber dennoch deutlich stärker, als es
momentan vielleicht den Anschein hat“, lässt sich
Ampfings Trainer vom aktuellen Tabellenstand der "Freien
Turner" nicht blenden. „Starnberg hat das Potential,
jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Aber auch wir
brauchen uns vor niemandem zu verstecken.“ Auf zumindest
einer Position muss Kostner seine Elf morgen Nachmittag
verändern. Ein eingeklemmter Nerv im Rücken verhindert
den Einsatz von Hannes Forstpointner. Mögliche
Kandidaten für die Startelf sind neben Boran Turgut, der
zuletzt zweimal in Folge für Forstpointner zur Halbzeit
eingewechselt wurde, auch Stefan Sperr und Daniel
Neumeier. Dagegen wird Max Ultsch nach seiner
Fußverletzung zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen.
Beim Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag in Garching
feierte der Sturmtank in der Schlußphase sein Comeback. |
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Mit
gemischten Gefühlen denkt Michael Kostner noch heute an das Hinspiel im Rudi-Hack-Stadion.
Nach gutem Beginn und einigen viel versprechenden
Offensivaktionen liefen die Schweppermänner den
Gastgebern ins offene Messer. Die Folge: Nach einer
guten halben Stunde führte Starnberg mit 3:0, die Partie
schien zu diesem frühen Zeitpunkt bereits entschieden.
Reichlich Lehrgeld habe man dabei bezahlen müssen,
formulierte Kostner nach Spielschluß den Auftritt seiner
Elf in der ersten Halbzeit. Dass seine Spieler nach
neunzig Minuten dennoch einen Punkt bejubeln durften,
lag zum einen an der tollen Moral der eigenen
Mannschaft, zum anderen aber auch an einer gehörigen
Portion Überheblichkeit, mit der sich die Starnberger in
der Schlußviertelstunde um drei sicher geglaubte Zähler
brachten. |