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Saison 2009/2010

20.11.2009

Letztes Heimspiel im Isenstadion

Anstoß gegen Starnberg bereits um 14:30 Uhr

Im letzten Heimspiel vor der Winterpause empfängt der TSV Ampfing am Samstagnachmittag die FT Starnberg 09. Anstoß im Isenstadion ist bereits um 14:30 Uhr. Aus diesem Anlass und als Dankeschön für die Unterstützung während der gesamten Saison, spendiert die Fußballabteilung allen Zuschauern, passend zur Jahreszeit, Glühwein und Lebkuchen.

Abschied nehmen heißt es morgen Nachmittag von Matthias Manghofer, der ein letztes Mal bei den Schweppermänner zwischen den Pfosten stehen wird. Ampfings langjährige Nummer eins hängt seine Torwarthandschuhe zum Ende des Jahres an den Nagel. Manghofers Entscheidung steht schon seit längerem fest, berufliche Gründe zwingen den 29-jährigen Schlußmann zu diesem Schritt. „Matthias konnte aufgrund seiner beruflichen Situation zuletzt nur noch sehr eingeschränkt trainieren. Er hat uns bereits zu Saisonbeginn signalisiert, dass im Winter Schluß ist“, zeigt Michael Kostner daher Verständnis für die Entscheidung seines Torhüters. Derzeit sei man noch auf der Suche nach einem Ersatz, so Kostner weiter, Namen möglicher Kandidaten wollte Ampfings Trainer zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine nennen. In den beiden Auswärtspartien in Unterföhring und Garching bekam zuletzt Thomas Süßmeier den Vorzug vor Matthias Manghofer, gegen Starnberg kehrt "Mange" aber noch ein letztes Mal zurück ins Ampfinger Tor. „Matthias hat es sich verdient, in einem würdigen Rahmen verabschiedet zu werden“, begründet Kostner seine Entscheidung. „Darüber hinaus wollen wir uns natürlich mit einem Heimsieg von unseren Fans verabschieden“, gibt der frühere Bundesligaprofi gleichzeitig die Marschroute für den letzten Auftritt der Schweppermänner im Isenstadion vor. Kostner weiß aber auch, dass die Aufgabe gegen die "Seelöwen" kein Selbstläufer wird. „Die Starnberger sind bislang an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert und haben sich dabei weit unter Wert verkauft. Die Mannschaft ist aber dennoch deutlich stärker, als es momentan vielleicht den Anschein hat“, lässt sich Ampfings Trainer vom aktuellen Tabellenstand der "Freien Turner" nicht blenden. „Starnberg hat das Potential, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Aber auch wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken.“ Auf zumindest einer Position muss Kostner seine Elf morgen Nachmittag verändern. Ein eingeklemmter Nerv im Rücken verhindert den Einsatz von Hannes Forstpointner. Mögliche Kandidaten für die Startelf sind neben Boran Turgut, der zuletzt zweimal in Folge für Forstpointner zur Halbzeit eingewechselt wurde, auch Stefan Sperr und Daniel Neumeier. Dagegen wird Max Ultsch nach seiner Fußverletzung zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Beim Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag in Garching feierte der Sturmtank in der Schlußphase sein Comeback.

Mit gemischten Gefühlen denkt Michael Kostner noch heute an das Hinspiel im Rudi-Hack-Stadion. Nach gutem Beginn und einigen viel versprechenden Offensivaktionen liefen die Schweppermänner den Gastgebern ins offene Messer. Die Folge: Nach einer guten halben Stunde führte Starnberg mit 3:0, die Partie schien zu diesem frühen Zeitpunkt bereits entschieden. Reichlich Lehrgeld habe man dabei bezahlen müssen, formulierte Kostner nach Spielschluß den Auftritt seiner Elf in der ersten Halbzeit. Dass seine Spieler nach neunzig Minuten dennoch einen Punkt bejubeln durften, lag zum einen an der tollen Moral der eigenen Mannschaft, zum anderen aber auch an einer gehörigen Portion Überheblichkeit, mit der sich die Starnberger in der Schlußviertelstunde um drei sicher geglaubte Zähler brachten.

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