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Positives Fazit: Michael Kostner hat das
Kurz-Trainingslager des TSV Ampfing in Bad Vigaun trotz einiger
leicht angeschlagener Akteure als vollen Erfolg gewertet.
Nachdem das ursprünglich angesetzte Trainingslager in Kroatien
aus organisatorischen Gründen abgesagt werden musste, reisten
die Schweppermänner am Freitagnachmittag kurzfristig in die
Kurgemeinde im Salzburger Land. „Wir haben ausgezeichnete
Trainingsbedingungen vorgefunden. Vom Kunstrasenplatz über die
Unterbringung und Verpflegung im Landgasthof Neuwirt bis hin zur Betreuung vor Ort
waren die Bedingungen wirklich optimal“, sprach Ampfings Trainer
daher auch von einem „rundherum gelungenen Aufenthalt.“ |
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Mit Ausnahme des beruflich verhinderten Kapitäns
Sven Harlander und Torhüter Stefan Mader, den der im Winter
zurückgetretene Matthias Manghofer aushilfsweise vertrat, reiste
der Bezirksoberligist mit dem kompletten Kader an. Nachdem die
ersten drei Wochen der Vorbereitung aufgrund der eingeschränkten
Trainingssituation im heimischen Sportzentrum bislang nur aus
Laufeinheiten und Konditionsarbeit bestand, legte Michael Kostner an diesem Wochenende sein Hauptaugenmerk auf
Koordinations- und Technikübungen, sowie Spielformen gepaart mit
Torschusstraining. „Im Hinblick auf den Punktspielstart haben
wir hier noch erheblichen Nachholbedarf“, sieht Michael Kostner
seine Mannschaft gegenüber den beiden Auftaktgegnern klar im
Nachteil. „Sowohl Freising als auch Dachau besitzen eigene
Kunstrasenplätze und haben daher bei jedem Wetter ideale
Trainingsbedingungen.“ Gerade deshalb war für den früheren
Bundesligaprofi der Aufenthalt in Österreich so wichtig. „Das Fazit ist in allen Belangen positiv“,
bilanzierte Kostner, obwohl einige Akteure am letzten
Trainingstag über Blessuren klagten. Auf der Heimreise am
Sonntagmittag legten die Ampfinger noch einen Zwischenstopp in
Traunreut ein, wo sie ein Trainingsspiel gegen die eigenen
A-Junioren absolvierten. Bei diesem abschließenden Test auf
dem Kunstrasenplatz des TuS Traunreut fehlten Francesco Berardi
(Knieprobleme) und Michael Giglberger (Rückenbeschwerden) dabei
ebenso wie Torhüter Thomas Süßmaier, den Achillessehnenprobleme
zum Zuschauen zwangen. „Am Ende war die Mannschaft etwas müde.
Die Belastung an beiden Tagen war doch sehr hoch“, lobte
Ampfings Trainer gerade deshalb das Engagement seiner Spieler,
die vom eigenen Nachwuchs aber neunzig Minuten lang noch einmal
richtig gefordert wurden. Trotz des am Ende standesgemäßen
6:1-Sieges fand Kostner daher auch lobende Worte für den
selbstbewussten Auftritt der ebenfalls in Oberbayerns höchster
Spielklasse beheimateten U19. „Es macht Spaß den Jungs
zuzusehen. Da wächst eine ganze Reihe talentierter Spieler
heran.“ |