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Saison 2009/2010 |
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28.08.2009 |
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Schweppermänner
gehen am Stock |
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Große
Personalsorgen
vor dem Derby in
Erlbach
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Der TSV Ampfing geht vor der richtungsweisenden
Partie beim SV Erlbach personell am Stock. Mit Andreas Palmer
(Kreuzbandriss) und Birol Karatepe (Meniskus- und
Kapselverletzung) fallen am Samstag zwei weitere Akteure aus.
Damit müssen die Schweppermänner im Derby, das um 18 Uhr im
Erlbacher Waldstadion angepfiffen wird, auf insgesamt acht
Stammspieler verzichten. |
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„Das ist in dieser Saison anscheinend
unser Los“, zeigte sich Michael Kostner beim
Abschlußtraining am Donnerstagabend sichtlich
zerknirscht. „So etwas habe ich zuvor weder als Spieler
noch als Trainer erlebt.“ Trotz dieser Extrem-Situation
herrscht im Ampfinger Lager keine Resignation vor der
schweren Prüfung gegen die Holzlandelf. „Es bringt
nichts, jetzt den Kopf hängen zu lassen. Wir müssen
schauen, dass wir dort was holen“, munterte Kostner sich
und seine Schützlinge auf. Zugleich räumte Ampfings
Trainer aber ein, dass angesichts der Dauerprobleme „die
Psyche bei allen etwas angekratzt ist“. Vor allem im
Abwehrbereich gehen dem früheren Bundesligaprofi so
langsam die Alternativen aus. Mit Andreas Palmer fällt
nun auch der letzte Kandidat für eine der
Außenbahnpositionen in der Viererabwehrkette aus. Stefan
Sperr (Innenbandriss) und Florian Losbichler
(Muskelbündelriss) haben in dieser Saison noch überhaupt
kein Spiel bestritten, Hannes Forstpointner verletzte
sich bei seinem Debüt vor zwei Wochen gegen den TSV
Wasserburg erneut am Oberschenkel und ist derzeit
ebenfalls nicht einsetzbar. Da mit Birol Karatepe ein
weiterer Schlüsselspieler ausfällt, muss Michael Kostner
im Abwehrbereich erneut improvisieren. Der Neuzugang aus
Waldkraiburg zog sich einen Meniskusanriss und eine
Kapselverletzung im Knie zu, endgültige Gewissheit
bringt eine Kernspinduntersuchung in den nächsten Tagen.
Ebenfalls noch nicht fit ist Boran Turgut, dessen Knie
nach wie vor Probleme macht. Zwar hat der der türkische
Ex-Profi mittlerweile wieder mit leichtem Lauftraining
begonnen hat, aufgrund des Trainingsrückstandes ist
derzeit aber noch an keinen Einsatz zu denken. |
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Am vergangenen Montag hat das
Sportgericht des Bayerischen Fußballverbandes nun auch
das Strafmaß gegen Özgür Kart festgelegt. Kart hatte im
Derby gegen den TSV Wasserburg seinen Gegenspieler bei
einem Kopfballduell im Gesicht getroffen und wurde dafür vom Platz gestellt. Zwar ließen die Richter in
ihrer Urteilsbegründung den Vorwurf der Tätlichkeit
fallen, dennoch verhängten sie gegen den 27-jährigen
Angreifer eine Gesamtsperre von vier Pflichtspielen
wegen "rohen Spiels". Damit kann der Neuzugang
aus Kasimpasispor
erstmals wieder im Auswärtsspiel am 12. September in
Gerolfing auflaufen. Da mit Matthias Hertreiter
(Kreuzbandriss) ein weiterer Angreifer ausfällt, wird
Max Ultsch wieder als einzig nominelle Spitze auflaufen.
Der 21-jährige Ex-Burghausener konnte in den letzten Wochen ebenfalls
kaum trainieren und musste regelmäßig fit gespritzt
werden. Entwarnung gab es auch bei Christian Richter.
Der 20-jährige Offensivspieler konnte aufgrund einer
schmerzhaften Prellung zwar nur eingeschränkt
trainieren, am Samstagabend wird er aber aller
Voraussicht nach auflaufen können. |
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Während die Schweppermänner mit dem
sprichwörtlich "letzten Aufgebot" ins Holzland reisen,
haben die Gastgeber derzeit keine personellen Probleme.
Umso mehr überrascht das bislang eher schwache
Abschneiden des SV Erlbach. Zwar startete die Elf des
früheren Ampfinger Bayernligaspielers und späteren
Trainers Thomas Köster mit einem ungefährdeten
3:0-Auswärtssieg bei Eintracht Karlsfeld in die neue
Saison, in den darauf folgenden vier Partien reichte es
jedoch nur noch zu einem Unentschieden im Heimspiel
gegen den SV Kirchanschöring. Prunkstück der Erlbacher
ist seit jeher die Offensive um Torjäger Bernhard
Waldherr und Markus Salzger, dem mit bislang vier
Treffern erfolgreichsten Torschützen seiner Elf in der
laufenden Saison. Große Schwächen, mit Ausnahme der
Auftaktpartie in Karlsfeld, offenbarte dagegen bislang
die Defensivabteilung des SVE. Elf Gegentreffer in den
letzten vier Spielen zeigen deutlich, woran es bei der
Holzlandelf zuletzt haperte. „Wir dürfen nicht den
Fehler machen, uns zu sehr hinten reindrängen zu lassen.
Wenn die Erlbacher Offensive erst mal ins Rollen kommt,
wird es sehr schwer für uns“, umschreibt Michael Kostner
die Marschroute für das morgige Spiel und fordert daher
von seiner Mannschaft trotz der schwierigen Vorzeichen
„leidenschaftlich und mutig, aber vor allem mit Hirn“ zu
spielen. |
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Ein Hinweis noch zur Anreise:
Derzeit ist ab Reischach die Zufahrt nach Erlbach
offiziell gesperrt. Für den Spieltag gilt diese Sperre
allerdings nicht, die Straße darf befahren werden! |
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