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Saison 2010/2011 |
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30.07.2010 |
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„Wir gehen auf den Platz um zu gewinnen!“ |
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Michael Kostner zu den Erfolgsaussichten
in der neuen Saison |
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In seine mittlerweile bereits vierte
Saison als Cheftrainer des TSV Ampfing geht Michael
Kostner. Nach der Vizemeisterschaft und dem knapp
verpassten Aufstieg im ersten Jahr, führte er die
Schweppermänner in der darauf folgenden Spielzeit in die
Bezirksoberliga zurück. Nach Anlaufschwierigkeiten zu
Saisonbeginn schaffte er mit dem Aufsteiger in der
Endabrechnung der abgelaufenen Saison einen respektablen
7. Tabellenplatz. Zum Abschluß der Vorbereitung hatten wir die Gelegenheit, ein
ausführliches Gespräch mit dem früheren Bundesligaprofi
zu führen. |
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Michael,
in gut
einer
Woche
geht’s
wieder
los! Mit
welchen
Erwartungen
gehst Du
persönlich
in die
neue
Saison? |
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Je näher der Saisonstart rückt, desto
gespannter ist natürlich das ganze Umfeld. Jeder möchte
wissen, was wir mit der Mannschaft diese Saison
erreichen können, wie sich die neuen Spieler machen und
wo wir am Ende landen werden. Aus Sicht der Fans, aber
auch der Sponsoren sind solche Fragen nur zu
verständlich. Für uns als sportlich Verantwortliche geht
es zunächst aber darum, alles dafür zu tun, damit wir
optimal vorbereitet in die Saison gehen. Wir haben in
der Vorbereitung sehr intensiv gearbeitet, das gesamte
Team hat hervorragend mitgezogen, so gesehen blicke ich
dem Saisonstart zuversichtlich entgegen. |
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Bleiben
wir
gleich
bei der
Vorbereitung.
Wie
zufrieden
warst Du
mit dem
Verlauf
der
letzten
Wochen? |
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Ich denke wir können insgesamt sehr
zufrieden sein. Trotz der Strapazen und Anstrengungen,
die eine Vorbereitung mit sich bringt, war die Stimmung
im gesamten Team ausgezeichnet. Was die körperliche
Fitness betrifft mache ich mir ebenfalls keine Sorgen,
auch wenn einige Spieler nach diversen Verletzungen noch
nicht bei Hundertprozent sind. Özgür Kart zum Beispiel
hat immer noch Probleme mit seinem operierten Knie, auch
Wahid Alemi schlägt sich noch mit einer Verletzung aus
der Vorsaison herum, zudem hat es Lucas Stamm, Alex
Naue, Florian Losbichler und Max Ultsch in der
Vorbereitung erwischt. Zwar alles nur kleinere
Blessuren, dennoch steht hinter dem Einsatz der
genannten Spieler immer noch ein kleines Fragezeichen.
Erfreulich ist dagegen die Entwicklung bei Philip
Rodriguez. Nach seinem Außenbandriss hat er die letzten
Wochen hart an seinem Comeback gearbeitet und ist
rechtzeitig zum Saisonstart wieder fit. Nachholbedarf
besteht darüber hinaus sicherlich auch noch im
taktischen Bereich und im Zusammenspiel der einzelnen
Mannschaftsteile. Das hängt natürlich auch damit
zusammen, dass wir einige neue Spieler in unser System
integrieren mussten und so etwas dauert erfahrungsgemäß
einfach seine Zeit. Ich denke das hat man auch in den
Testspielen beobachten können, dennoch bin ich sehr
zuversichtlich, dass wir auch diese „Baustellen“ schnell
in den Griff bekommen. |
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Du
hast
die
Neuzugänge
angesprochen,
der TSV
Ampfing
hat sich
mit
insgesamt
fünf
neuen
Akteuren
verstärkt,
dazu
zwei
Spielern
aus dem
eigenen
Nachwuchsbereich.
Wie ist
Dein
Eindruck
von den
„Neuen“,
nachdem
die
Vorbereitung
fast
abgeschlossen
ist? |
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Zunächst kann ich sagen, dass sich unsere
Einschätzungen, was die charakterlichen Eigenschaften
der Spieler betrifft, hundertprozentig bestätigt haben.
Dadurch war auch die Integration überhaupt kein Problem.
Das lag zum einen an den Spielern selbst, zum großen
Teil aber auch am bestehenden Mannschaftskollektiv, das
es den Neuen vom ersten Tag der Vorbereitung an sehr
leicht gemacht hat, sich in Ampfing wohl zu fühlen. Was
aber das aller wichtigste ist: Sportlich werden uns
diese Spieler helfen, noch einmal einen Schritt nach
vorne zu machen, da bin ich mir ganz sicher. |
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Ampfing
ist
bekannt
für
seine
lange
Torhütertradition.
Mit dem
20-jährigen
Thomas
Süßmaier
und dem
erst
17-jährigen
Florian
Burmeister
setzt Du
gleich
auf zwei
blutjunge
Keeper.
Kalkulierbares
Risiko
oder
provokant
gefragt,
hattest
Du keine
Alternativen? |
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Weder noch. Wir haben diese Entscheidung,
die im Übrigen ganz eng mit der Verpflichtung von
Manfred Eiben als Torwarttrainer verknüpft war, ganz
bewusst getroffen, von einer Notlösung kann also
überhaupt keine Rede sein. Nachdem wir gesehen haben,
welchen Leistungssprung Thomas Süßmaier im letzten
halben Jahr gemacht hat, war klar, dass wir einen
zweiten jungen, ehrgeizigen Torhüter dazu holen. Die
Entscheidung, unsere Torhüter unter Mannis Fittiche zu
stellen, hat sich als goldrichtig erwiesen, sein
Erfahrungsschatz und seine Trainingsmethodik sind
unbezahlbar. Selbst bei Florian Burmeister, der erst
seit ein paar Wochen unter ihm trainiert, sind schon
deutliche Fortschritte erkennbar. Die drei bilden
mittlerweile eine eigenständig arbeitende
Trainingsgruppe, ihnen bei der täglichen Trainingsarbeit
zusehen macht Riesenfreude, zumal die Chemie zwischen
ihnen von Anfang an gestimmt hat. |
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Kommen
wir noch
einmal
zurück
auf die
neue
Saison.
Wie
beurteilst
Du die
Konkurrenten
in
diesem
Jahr?
Wer sind
Deine
Favoriten? |
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Topfavorit ist für mich ganz klar der TSV
Eching. Zum einen haben sie ihren Kader nahezu komplett
zusammengehalten und sich darüber hinaus noch mit
einigen höherklassigen Spielern verstärkt. Ansonsten ist
das Feld sehr ausgeglichen, wobei gerade die Teams aus
dem Münchner Raum immer zu beachten sind, ich denke da
in erster Linie an Starnberg oder auch an Freising. Gut
möglich, dass es auch heuer wieder eine
Überraschungsmannschaft gibt, die vor der Saison keiner
auf der Rechnung hat, so wie im letzten Jahr Feldmoching
oder Garching. Mit Traditionsvereinen wie dem TSV Eching
und dem TSV Großhadern hat die Liga, was die Namen
angeht, auf alle Fälle noch einmal an Attraktivität dazu
gewonnen. |
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Zum
Abschluß
noch die
Frage,
die vor
allem
die
Ampfinger
Fans
brennend
interessiert?
Was
dürfen
wir
diese
Saison
von den
Schweppermännern
erwarten? |
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Wir wollen uns zur letzten Saison
natürlich weiter verbessern. Sie werden von mir als
Zielsetzung aber jetzt nicht das Wort „Aufstieg“ oder
ähnliches hören, das wäre vermessen. Aber wenn alles
optimal läuft, wir besser als im letzten Jahr aus den
Startlöchern kommen und von Verletzungen verschont
bleiben, glaube ich schon, dass wir vorne mitspielen
können. Wir haben schon letzte Saison als Aufsteiger
gezeigt, dass wir uns vor niemanden verstecken müssen.
Das Ziel ist vor jedem Spiel das gleiche: wir gehen auf
den Platz, um zu gewinnen! Das wird uns sicherlich nicht
immer gelingen, aber dieser Ehrgeiz steckt in jedem
einzelnen von uns und dafür bereiten wir uns die ganze
Woche über vor. |
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