|
Startschuss zur Bezirksoberligasaison 2010/2011:
Dabei dürfen sich die heimischen Fußballfans zum Auftakt gleich
auf eine Englische Woche in Oberbayerns höchster Spielklasse
freuen. Für den TSV Ampfing steht am morgigen Samstag zunächst
das Auswärtsspiel beim TSV Eching auf dem Programm. Anstoß im
Willi-Widhopf-Stadion ist um 17 Uhr. Nur vier Tage später, am
Mittwochabend um 19:30 Uhr, empfangen die Schweppermänner dann
bereits den SV Kirchanschöring zum Inn/Salzach-Derby im Isenstadion.
Abgerundet wird diese erste von insgesamt zwei Englischen Wochen
im August mit der Auswärtsbegegnung am darauf folgenden Samstag
(7.8.) beim FC Deisenhofen. |
|
Bei sieben Spielen im August, mit gleich
zwei Englischen Wochen, wartet auf die sechzehn Klubs
der Bezirksoberliga zum Saisonstart ein prall gefüllter
Terminkalender. Viel Zeit, den Rhythmus zu finden,
bleibt dabei nicht. „Wichtig wird daher vor allem sein,
wie wir aus den Startlöchern kommen“, weiß Michael
Kostner um die Bedeutung der ersten Spieltage. Ampfings
Trainer hat dabei natürlich noch den missglückten
Saisonstart aus dem Vorjahr im Hinterkopf. Der TSV
Eching, Gegner im Auftaktmatch, ist dabei Kostners
erklärter Topfavorit, die Erklärung dafür schickt er
gleich hinterher: „Den Verantwortlichen dort ist es
gelungen, den Kader nahezu komplett zusammenzuhalten und
sich darüber hinaus noch mit einigen Spielern zu
verstärken.“ Er weiß daher auch: „Dieses Spiel wird
gleich eine Standortbestimmung für uns.“ Dass seine
Mannschaft von den Gastgebern in den höchsten Tönen
gelobt und auf der Vereinshomepage als "absoluter
Topfavorit" angekündigt wird, quittierte Michael Kostner
dagegen mit einem Schmunzeln, denn er weiß: „Das sind
die üblichen Spielchen zu Saisonbeginn. Den Gegner stark
reden, um von der eigenen Favoritenrolle abzulenken.“
Wichtig sei, so Kostner weiter, dass die Mannschaft
trotz aller Anspannung mit der notwendigen Lockerheit an
die Aufgabe herangeht. „Natürlich ist die
Erwartungshaltung groß, aber gerade deshalb dürfen wir
uns selbst nicht zu sehr unter Druck setzen.“ Was die
Aufstellung für Samstag betrifft, hat Michael Kostner
die Qual der Wahl. Da auch Philip Rodriguez nach seinem
Außenbandriss im Knie rechtzeitig zum Saisonstart wieder
fit geworden ist, kann der frühere Bundesligaprofi, mit
Ausnahme des verletzten Andreas Zeiller, auf seinen
kompletten Kader zurückgreifen. Beim Abschlußtraining am
Donnerstagabend hielt sich Michael Kostner, zumindest
was die Aufstellung betrifft, zwar noch reichlich
bedeckt, die Taktik für Samstag dagegen scheint
festzustehen. Kostner favorisiert dabei sein bewährtes
4-4-2-System und begründet diese Entscheidung damit,
dass ihm mit Kart, Ultsch, Richter, Naue und
Bauernschuster gleich fünf erstklassige und auch
torgefährliche Angreifer zu Verfügung stehen, schränkt
gleichzeitig aber auch ein: „Die taktische Marschroute
ist das eine, die Umsetzung auf dem Spielfeld das
andere.“ |
|
„Platz eins bis fünf“, so lautet die
offizielle Zielsetzung des TSV Eching. Für Michael
Kostner heißt dies nichts anderes, als dass der
Landesligaabsteiger die sofortige Rückkehr in die
zweithöchste bayerische Spielklasse anstrebt. Ein Blick
auf die Kaderzusammensetzung der Gastgeber genügt, um
die Einschätzung von Ampfings Trainer zu teilen.
Prunkstück des TSV Eching ist dabei die Offensive um
Spielmacher Robert Eichler, der zumeist hinter der
einzigen Spitze, dem früheren Ampfinger Fabijan Hrgota,
agiert. Zusammen mit dem Schweden Peter Enckell, der in
der Saison 2004/2005 im Regionalligakader des TSV 1860
München II stand, erzielten dieses drei Spieler über die
Hälfte aller Echinger Tore in der abgelaufenen
Landesligasaison. |